Schulbildung

August 08, 2011Posted by Someone

 
Problematik der Schulbildung von Mädchen


Nachdem die Schulbildung immer wichtiger wird, um später im Berufsleben einen guten Beruf zu bekommen und somit eine Arbeitsstelle, die auch einen soliden Lebensstandard sichert, ist es unerlässlich, ein möglichst hohes Bildungsniveau zu erreichen. Meist sind es aber die männlichen Jugendlichen, die Abitur oder die mittlere Reife anstreben.

Bei den Mädchen hat es sich zwar in den letzten Jahren schon um einiges gebessert, ist aber immer noch, wenn man die Statistiken anschaut so, dass sie vorwiegend auf dem Land eine schlechter Schulbildung haben als die Jungens.

Dies liegt zum einen daran, dass von den Familien her, weniger Wert darauf gelegt wird, dass die Tochter zum Beispiel Abitur hat, denn man geht davon aus, dass sie irgendwann nach Ende der Lehrzeit heiratet und dann mit der Kindererziehung beschäftigt sein wird.

Das hat zur Folge, dass die Frauen, falls sie sich später scheiden lassen, meist nur mindere Einkommensquellen erschließen können und somit in eine sehr benachteiligte Position geraden. Geht man davon aus, dass viele Berufe immer noch eine reine Frauendomäne sind und sich oft auf den Niedriglohnsektor befinden, wird es noch deutlicher.

Verschiedene Befragungen von Meinungsforschungsinstituten haben herausgefunden, dass auch viele Mädchen gar keine Anstrengungen unternehmen wollen, eine gute Schulbildung zu erreichen, da sie der Meinung sind, mit spätestens zwanzig Jahren einen Mann gefunden zu haben und somit eine Versorgung haben.

Auch wenn die Zahlen der Abiturientinnen jedes Jahr zunehmen, trotzdem ist es ein sehr großes Defizit, welches sich bei der Schar der jungen Frauen auftut. Vor allem, weil nur wenige Berufszweige sich für Frauen im Management oder in Führungspostionen öffnen. Dies ist auch ein Grund, warum einige Mädchen lieber auf eine gute Schulbildung verzichten und lieber mit einen Beruf Geld verdienen wollen.

Es ist an der Gesellschaft, ganz klar umzudenken und auch die Wirtschaft in diesen Prozess einzubinden. Nur so kann die Emanzipation und somit auch die Gleichstellung der Mädchen, in Bezug auf Schulbildung vollzogen werden, denn dann sehen viele Betroffene einen Anreiz drin, sich mit den Anforderungen der Gymnasien auseinander zusetzen.