Schulbildung

August 08, 2011Posted by Someone

 
Neue Wege zu einer besseren Schulbildung

Die Anfordernisse der Wirtschaft, haben sich auch im Laufe der Jahre in Bezug auf die Schule niedergeschlagen. Aus diesem Grund sind von den Kultusministerien ganz neue Wege für die Schüler entstanden.

Die ursprüngliche Situation war folgende, es gab ganz klar auf das Leistungsniveau des Schülers bezogene Schulabschlüsse. Diese waren sehr streng von einander abgegrenzt. Im Grunde waren es nur drei Möglichkeiten, der qualifizierende Hauptschulabschluss, die mittlere Reife und das Abitur.

Nachdem aber immer mehr Kritik daran aufkam, wurden die zweiten Bildungswege den Schülern aufgetan. So konnte man nach Abschluss der Hauptschule, über spezielle Schulen die mittlere Reife erlangen oder nach der mittleren Reife über eine Fachoberschule das Fachabitur, welches für eine Studienberechtigung, in einen speziellen Bereich ausreichte oder durch eine Berufsoberschule oder andere Bildungseinrichtung das Vollabitur erwerben. Somit war auch Schülern, die sich später dazu entschlossen ihre Chancen zu verbessern, eine gute Möglichkeit geboten.

In den letzten Jahren, wurde sogar noch ein Schritt weiter gemacht. So können die Hauptschüler in vielen Bundesländern, direkt an die Hauptschule noch ein oder zwei Jahre anhängen und somit die mittlere Reifeprüfung ablegen.

Hieraus entstanden dann auch Modelle, in welchen Berufsfachschulen nicht nur den Berufsabschluss als Facharbeiter, sondern auch die Möglichkeit des Fachabiturs den Schülern anbieten.

Alle diese Arten der Schulbildung sind aber bisher meist noch Ländersache, was heißt, dass jedes Bundesland die alleinige Verantwortung für das Schulwesen trägt. Dies bedeutet aber auch, dass ein Schüler aus Hamburg, zum Beispiel ganz andere Maßstäbe in der Schulbildung vorfindet, als ein Schüler aus Bayern usw.

Um eine Vereinheitlichung zu erreichen, sollten die Kultusministerkonferenzen sich mehr absprechen oder ein deutschlandweit geltendes Gesetz für diese Situation erlassen werden. Nur so kann auch gewährleistet werden, dass die Schüler im ganzen Lande mit ihren Abschlusszeugnissen anerkannt und somit auch gleiche Berufschancen haben.

Dies wird aber noch einige Zeit dauern, da sich die Minister nur schwer über gemeinsame Unterrichtspläne und andere Gegebenheiten im Schulablauf einigen können.